Statement zur aktuellen Situation des Festivals

IN EIGENER SACHE

Statement der Leiterin der Jüdischen Musik- und Theaterwoche Dresden

Nach einem Jahr intensiver Arbeit, in dem das Festivalteam mit Susanne Ansorg, Nils Brabandt, Mandy Münzner, Henny Demuth und mir, Avery Gosfield, notgedrungen zwei Festivals geplant hatten (schon im März diesen Jahres war absehbar, dass sich das eigentliche vorbereitete Thema, „Judentum in Großbritannien“, nicht realisieren lässt), trifft es uns sehr hart, dass nur einen Tag vor der geplanten Eröffnung der erneute Lockdown angeordnet wurde. Ich finde es wunderbar, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine so enthusiastische und loyale Fangemeinde entwickelt hat – umso trauriger sind wir über die Enttäuschung vieler Menschen.

Gleichzeitig ist bei den derzeitigen Infektionszahlen in Dresden, Sachsen, Deutschland und weltweit die Schließung des Festivals die einzig richtige Reaktion. Ich war deshalb auch sehr erleichtert, dass die deutsche Regierung den Mut aufbrachte, zum Schutz ihrer eigenen BürgerInnen zu handeln.

 

Hier sind meine Ziele, als Festivaldirektorin während der Corona-Zeit: 

  • Verantwortlich: Wir tragen unseren Teil dazu bei, die Gesundheit unseres Publikums, der KünstlerInnen, des Personals und der medizinischen und anderen wichtigen MitarbeiterInnen in und um Dresden zu schützen. Wir erfüllen gegenüber unseren FörderInnen, SponsorInnen und SpenderInnen alle wichtigen Verpflichtungen.
  • Künstlerisch: Wir bieten unserem Publikum Zugang zu Kultur, in einer Zeit in der diese dringend verlangt wird. Wir geben unseren KünstlerInnen eine Bühne, die sie für ihren Ausdruck benötigen. Deswegen verlegen wir so viele Veranstaltungen wie möglich auf einen späteren Zeitpunkt oder zeigen sie online.
  • Finanziell: Alle BesucherInnen bekommen bereits bezahlte Eintrittskarten zurückerstattet (Spenden sind in diesen schwierigen Zeiten gleichwohl immer willkommen). Alle engagierten KünstlerInnen erhalten ihr vertraglich zugesichertes Honorar.

 

INFORMATIONEN ÜBER RÜCKERSTATTUNGEN:

Wenn Sie über Reservix bezahlt haben: Konsultieren Sie bitte deren Website oder rufen Sie +49 761 88 788 11 an. Sie können den Preis Ihrer Karten auch gern für die Jüdische Woche Dresden spenden. Dafür brauchen Sie nichts weiter zu tun und wir bedanken uns ganz herzlich.

Wenn Sie eine Eintrittskarte in einem Ticketshop gekauft haben: wenden Sie sich bitte an den Ticketshop.

Wenn Sie das Ticket im Büro der Jüdischen Woche Dresden gekauft haben: Bitte rufen Sie +49 152 177 109 57 an oder schreiben Sie uns eine Nachricht an karten@juedische-woche-dresden.de, um die Rückerstattung zu veranlassen.

Falls es Probleme mit der Rückerstattung gibt, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

 

Herzliche Grüße und Zayt gezunt!

Avery Gosfield, Festivalleiterin

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