Bergfest! Vier großartige Veranstaltungen liegen hinter uns.
Doch heute und morgen geht's schon weiter mit unserem Filmblock:

6.11. / 20 Uhr // STILLE SCHATTEN: Premiere mit anschließender Podiumsdiskussion
Die Dokumentation zeigt Antisemitismus als Teil jüdischer Identitäten und ist eine erschütternde Reise durch ein europäisches Jahrtausend, welches von Mikroaggressionen und Antisemitismus geprägt ist. Vom 1. Kreuzzug bis zur heutigen Zeit gibt sie einen tiefen Einblick in die alltäglichen Herausforderungen und das Erbe, dem das jüdische Volk entgegentritt.
Filmgalerie Phase IV / Königsbrücker Str. 54 / Filmdauer etwa 40min.
Eine Produktion der Jüdischen Woche Dresden.



7.11. / 19:30 Uhr // #FEMALEPLEASURE: Im Anschluss Publikumsgespräch mit Regisseurin
Barbara Millers Dokumentarfilm rückt fünf außergewöhnliche Frauen ins Rampenlicht. Sie setzen für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung ein, unabhängig von gesellschaftlichen und religiösen Normen. Doch der Preis ist hoch. Sogar Todesdrohungen von religiösen Fanatikern bleiben nicht aus.
Programmkino Ost / Schandauer Straße 73

Und nicht verpassen:

Es gibt noch Tickets für unseren Jüdischen Ball mit den fantastischen She’Koyokh um Sängerin Çigdem Aslan: Samstag, 11.11. / 20 Uhr im Großen Saal des Zentralwerk / Riesaer Str. 32. Und für das magische Solo-Konzert der Ladino-Queen, Yael Badash: Sonntag 12.11. / 19 Uhr / Jugendkunstschule Dresden (Schloss Albrechtsberg) / Bautzner Straße 130.

Außerdem:
Nichts verpassen - ICS-Datei in Kalender importieren - so geht's.
In eigener Sache - Solidarität tut gut!

Die aktuelle Situation in Israel geht auch an unserem Festival nicht vorbei. Die Bedrohungslage für jüdische Menschen hat sich auch in Dresden spürbar erhöht und zwingt zum einen zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und intensiverem Polizeischutz. Zum anderen gehen Juden und Jüdinnen weltweit aus Angst in die innere Migration, trauen sich weniger am öffentlichen Leben teilzunehmen oder verschweigen ihre kulturelle Identität.

Die Vereinsvorsitzende, Valentina Marcenaro, sagt dazu: „Die Jüdische Woche findet trotzdem statt. Ich würde mir wünschen, dass unsere Gäste ebenfalls mutig Gesicht zeigen und allen Jüdinnen und Juden gemeinsam zur Seite stehen."
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