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Shiran Eliaserov & Johan Planefeldt

Shiran Eliaserov und Johan Planefeldt sind zwei Film- und Körperforscher, die aus der bildenden Kunst, dem Filmemachen und der Choreografie kommen. Nach der Zusammenarbeit an zahlreichen Projekten wie dem Film „The wind“, dem Solostück „Configuration of a Broken figure“, „Beyond constructed remains“, „The Jog“ und anderen streben sie nun eine neue Ausdrucksform an, ein Hybrid zwischen Kino und Tanz, bei dem der Fokus auf der psychomotorischen Resonanz der Zuschauer liegt.

Ihre Tanzfilme haben bereits eine ausgeprägte Ästhetik, die mit langsamen Nahaufnahmen arbeitet, die die neuro-affektive Kommunikation der Körper klar einfängt und hervorhebt, mit einer Kamerabewegung, die völlig in der gegenwärtigen Bewegung aufgeht und reagiert und sich bewegt, als wäre die Kamera selbst der Tänzer, mit dem Schnitt als Erweiterung der Choreografie und mit Licht und Bühnenbild, um eine dichte Atmosphäre zu schaffen, die von den Zuschauern körperlich gespürt werden kann.

Mit freundlicher Unterstützung des Jubiläumsfonds 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Foto: Johan Planefeldt

Okt 02 2021

Details

Datum: 2. Oktober
Beginn: 19:15 - 20:30
Eintritt: 10 € – 14 €
Veranstaltungs- kategorie: ,

Venue

Societaetstheater Dresden

An der Dreikönigskirche 1A
Dresden, 01097

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Schedule

  • In touch ( dance) - 2012, 12min
  • Beyond Constructed Remains ( Performance Trailer ) - 2019, 4:44min
  • The Wind (dance, thriller, fiction) - 2015, 27min
  • The making of “ The Wind” , 2016, 6:19min
  • Icarus ( Music video ) 2016, 5:49min
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Shiran Eliaserov arbeitete mit zahlreichen Choreographen und Künstlern zusammen und präsentierte ihre Arbeiten weltweit (Österreich, Israel, Deutschland, Portugal, Holland, Polen, Griechenland, Indien, USA...). Über ihre eigene Arbeit hinaus schafft Shiran Eliaserov Plattformen und Situationen für aufstrebende Künstler, um auszustellen, sich zu vernetzen und internationale Beziehungen aufzubauen. Sie ist die Initiatorin von Construction-Site (Tel-Aviv) und Co-Leiterin des internationalen Forschungskollektivs MakeSpeak. Im Jahr 2016 hat Eliaserov gemeinsam mit Johan Planefeldt die Holytropic Film Production ins Leben gerufen.

Johan Planefeldt ist ein schwedischer Regisseur und Kameramann. In enger Zusammenarbeit mit der Choreografin Shiran Eliaserov gelingt es ihm, die Intensität von Kontaktimprovisation und anderen somatischen Praktiken filmisch einzufangen und zu thematisieren. Mit hoher Sensibilität für die Körper der Protagonisten, ihren Bewegungen und Berührungen, verschaffen die Filme Einblicke in die Szene und wirken aufgrund ihrer starken visuellen Bildsprache.