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Auch wenn die 28. Jüdische Woche erst am 23. Oktober feierlich eröffnet wird, beginnt das Programm schon jetzt: am heutigen Montagabend, 6. Oktober, um 18 Uhr dürfen wir gemeinsam mit den Interkulturellen Tagen die eindrucksvolle Wanderausstellung “Wie geht es dir?” eröffnen, die bis zum Ende des Festivals im Societaetstheater Station macht.
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Entwickelt hat sie das Kulturamt Erlangen (dem wir für die Unterstützung herzlich danken!) im Rahmen des dortigen Internationalen Comic-Salons – und damit ist auch schon angedeutet, was ausgestellt wird: genau, Comics! Hier geht es aber nicht um Kinderlektüre oder leichte Kost, im Gegenteil. Thema ist der schreckliche Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die grauenvollen Ereignisse in der Folge, für Israelis, für Palästinenser:innen und für Jüd:innen auf der ganzen Welt.
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Eine Gruppe Comic-Zeichner:innen, jüdische und nichtjüdische, suchte nach einem Umgang mit ihrer Fassungslosigkeit und der vorherrschenden Sprachlosigkeit, und tat es auf ihre Art: zeichnend. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Betroffenen, die stets mit der titelgebend Frage beginnen. Die Antworten können Sie online sehen, denn zuerst erschienen die Comics ab Januar 2024 wöchentlich im Netz und sind weiterhin auf der Seite wiegehtesdir-comics.de abrufbar. Sie können sie aber auch ab heute Abend immer zu den Öffnungszeiten des Societaetstheaters ebendort im Treppenhaus in einer aufwändigen Installation anschauen und lesen.
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Das Societaetstheater übrigens ist nicht zum ersten Mal Veranstaltungsort im Rahmen der Jüdischen Woche, erstmals aber ist es Hauptaustragungsort des Festivals. In den meisten Jahren zeichnete sich die Jüdische Woche Dresden gerade dadurch aus, dass sie in verschiedenen Locations der Stadt stattfand und damit für einige Tage ein besonders dichtes Netz jüdischer Kultur über Dresden spannte. Für das Festival-Feeling ist es aber schön, an einem Ort (und in der näheren Umgebung) zu sein, vor allem, wenn es so ein dichtes Programm in ja eigentlich nur einer halben Woche ist. Aber versprochen: wenn Sie alle Programmpunkte miterleben wollen, wird es sich mindestens wie ganze sieben Tage anfühlen! Wir sind glücklich, am “Socie” einen Hafen gefunden zu haben. Nicht zuletzt ist das dem neuen Theaterteam zu verdanken, das auch das Programm der Jüdischen Woche mit geprägt hat. Und auch, wenn das Festivalprogramm ein Gemeinschaftswerk ist – entscheidende Ideen und Impulse gab Valentina Marcenaro, seit vielen Jahren Seele des Festivals. In diesem Jahr konzipiert und plant Valentina übrigens auch wieder ein ausgesprochen spannendes Symposium. Unter dem Titel “Speaking of us. Jewish Perspectives in Art, Heritage and Cultural Policy Today” beschäftigen sich am 23.10. in den Räumen der Jugendkunstschule im Kulturrathaus internationale Speaker mit Fragen jüdischer Selbstverortung. Sie können sich noch dafür anmelden, schreiben Sie einfach eine Mail an orga@juedische-woche-dresden.de.
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Organisatorisch wird Festival und Symposium in diesem Jahr von der Kulturproduzentin Bettina Lehmann geleitet. Die Dresdnerin war schon oft zu Gast, ist aber zum ersten Mal mit im Team. Unterstützt wird sie von Cornelia Vranceanu, die seit vielen Jahren dabei ist. Ebenfalls schon erfahrene Häsin ist Enna Miau, die für die Grafik und Pressearbeit verantwortlich zeichnet und damit dem Festival schon vorab ein schönes Gesicht gibt.
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Wir freuen uns, auch Sie bald persönlich kennenzulernen! Vielleicht ja schon heute Abend zur Ausstellungseröffnung?
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Bis dahin wünschen wir Ihnen einen erfolg- und glückreichen Start in die Woche und wünschen Chag Sukkot Sameach / Frohes Sukkot!
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Ihr Team der 28. Jüdischen Woche Dresden
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