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Programm

BETWEEN THE RIVER AND THE SEA

04.11.26
20:00 Uhr
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Künstler:in / Company

Yousef Sweid (ISR/DE) / Isabella Sedlak (AUT)

Genre

Schauspiel, Solo, Theater

Sprache

Englisch mit deutschen
Übertiteln

Ort

Gutmann-Saal, Societaetstheater

Dauer

70 Minuten

Tickets

22 € /17 € /10 €
Soliticket: 30 €

BETWEEN THE  RIVER AND THE SEA
© Holly Revell

Beschreibung

»Wenn ich mit meiner Position schon alleine bin, warum dann nicht auch alleine vor einem Publikum?« Yousef Sweid steht allein auf der Bühne – und bringt doch eine ganze Welt von Stimmen, Erinnerungen und Widersprüchen mit. Der palästinensisch-israelische Schauspieler, geboren in Haifa und heute in Berlin lebend, erzählt von einem Leben zwischen Kulturen, Sprachen, Zugehörigkeiten und verschiedenen Versionen von Wahrheit. Persönliche Anekdoten treffen auf politische Reflexion: humorvolle Beobachtungen aus Berlin, Rückblenden in eine Kindheit als arabisches Kind einer christlichen Familie im jüdischen Kindergarten, Fragen nach Herkunft, Identität und dem Gefühl, immer »dazwischen« zu stehen.

BETWEEN THE RIVER AND THE SEA ist ein Soloabend über Komplexität, Zuhören und die Notwendigkeit, Geschichten zu erzählen, die sonst ungehört bleiben. Gemeinsam mit der österreichischen Regisseurin und Autorin Isabella Sedlak entwickelte Sweid ein Stück, das keine einfachen Seiten anbietet, sondern Widersprüche sichtbar macht und aushält. Es verbindet eine persönliche Erzählung mit kollektiver Erinnerung und lädt dazu ein, das Dazwischen nicht als Ausweg, sondern als Ort der Begegnung zu begreifen.

Mitwirkende

Von: Isabella Sedlak & Yousef Sweid
Mit: Yousef Sweid

Regie: Isabella Sedlak
Sounddesign: Thomas Moked Blum
Dramaturgie: Murat Dikenci
Dramaturgische Mitarbeit: Irina Szodruch

Produktion / Kontext

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters, Berlin. Präsentiert im Rahmen der Jüdischen Woche Dresden 2026.

Ergänzungen / Hinweise

Pressezitate

»Ein schöner, kluger, lustiger und ungeheuer menschenfreundlicher Abend, den es gerade jetzt braucht.« (rbb24)

»Stand-Up-Theater voller Lockerheit und offener Wunden.« (Nachtkritik)

»Und vielleicht hat man tatsächlich selten so gut verstanden wie an diesem Abend, was Positionierungsimperative bedeuten.« (Tagesspiegel)